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Auszug aus dem PM-Artikel über Biophotonen
Die
neue Suche nach unserer Lebensenergie
von Manon Baukhage
PM 1 /1997, S. 22
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... In alten Büchem jedenfalls wird «Ätherleib» als das «feinere
Duplikat» beschrieben. Im Mittelalter war auch von einem «Doppelgänger»
die Rede. Er regele nicht nur die Stoffwechselprozesse des physischen
Körpers. Er ziehe auch Energien aus der Sonne und der Erde an, die für
das Gleichgewicht der Körperzellen sorgen. Das kann man sich zumindest
gut vorstellen. Unser Körper, dieser riesige Organismus, ist tatsächlich
unablässig in Bewegung: Jeden Tag schlägt unser Herz 100'000mal, machen
wir 25'000 Atemzüge. In jeder Sekunde sterben zehn Millionen Zellen
ab und werden durch neue ersetzt. Dieser Kreislauf ist eines der größten
«Wunder der Natur». Unser Körper scheint eine feste materielle Gestalt
zu haben und klar begrenzt zu sein. Wenn wir morgens in den Spiegel
sehen, glauben wir, dass uns stets dieselbe Person entgegenblickt.
Doch auf der atomaren Ebene betrachtet, sind wir immer jemand anderer.
Die meisten unserer rund 100 Billionen Zellen erneuern sich nämlich
regelmäßig. Auch unsere DNS wird ständig repariert. «Ganz nebenbei produziert
unser Körper täglich 600 Milliarden neue Zellen. Auf diese Weise entstehen
alle paar Tage eine neue Magen-Darm Schleimhaut und eine neue Bauchspeicheldrüse,
alle vier Wochen eine neue Haut, und was die atomare Zusammensetzung
des Körpers angeht, tauschen wir uns alle vier Jahre nahezu hundertprozentig
aus», erläutert Dr. Ulrich Bauhofer, einer der anerkanntesten westlichen
Ayur-Veda-Experten.
Wodurch ist es möglich, dass diese hohen Zellverluste im Menschen stets
in korrektem «timing» ausgeglichen werden? fragt Fritz Albert Popp,
ein Biophysiker, der sich seit mehr als 20 Jahren mit der Zellstrahlung
lebender Systeme beschäftigt. Wie kann dieser Ausgleich «mit submolekularer
Präzision» geschehen, obwohl wir unregelmäßig essen und oft nicht einmal
annähernd «passende Bausteine» - wie Vitamine, Enzyme oder Aminosäuren
- nachliefern, die nötig sind, um die gesamte Substanz jeder fehlenden
Zelle zu kopieren? |
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Die
Strahlung (Biophotonen-Emission) dieser Blätter (o.) wurde von dem Biophysiker
und Radiologen Dr. Fritz-Albert Popp mit einem Restlichtverstärker gemessen.
Oben: Die gesunden Blätter (A) leuchten wesentlich stärker als die kranken
(B). |
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Mit
einer verblüffenden Genauigkeit versteht es unser Organismus, Schwankungen
im Nahrungsangebot auszugleichen und genau jene Substanzen auszuwählen
oder umzubauen, die er braucht, um die abgestorbenen Zellen zu reproduzieren.
Wäre beispielsweise die Wachstumsrate der Darmzellen nur um wenige Prozent
erhöht, würde der Mensch innerhalb weniger Tage an Darmverschluss sterben.
Diese unglaubliche Fähigkeit der Selbstherstellung des menschlichen
Organismus sowie aller biologischen Systeme stellt die Naturwissenschaften
vor eines der größten Rätsel. Wer steuert dieses gigantische «Unternehmen
Mensch»? ..... |
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Aber woher kommt diese (Lebens-)Energie, und wie kann man sie messen?
Einen bahnbrechenden Erfolg auf diesem Gebiet kann ein Labor in Kaiserslautern
verbuchen. Dort arbeitet der schon erwähnte Professor Fritz Albert Popp.
Der Wissenschaftler behauptet, er habe einen Schlüssel gefunden, der
den elementaren Code des Lebens - die Kommunikation zwischen allen Lebewesen
- erklären kann. Und dieser Schlüssel heißt ganz einfach: Licht. Zur
Darstellung dieses «Lebenslichts» haben Popp und seine Mitarbeiter eine
Art Energieverstärker entwickelt: «Mit diesem Gerät kann ich die winzigste
Energie sichtbar machen, die in jedem Lebewesen vorhanden ist», erklärt
der Biophysiker.
Dieses Licht lebender Zellen, das mittlerweile weltweit von vielen Forschergruppen
nachgewiesen wurde, ist so schwach, dass es erst seit der Erfindung
hochempfindlicher Geräte (Fotodetektoren) gemessen werden kann. Und
Popps Apparat reagiert derart sensibel, dass er ein Glühwürmchen in
zehn Kilometer Entfernung registrieren könnte.
Was der Forscher messen kann, sind die Lichtquanten der Strahlung lebender
Zellen. Popp nennt sie «Biophotonen» (von griechisch bios = Leben).
Seiner Meinung nach stammt dieses Licht aus den Genen, aus der DNS.
Und weil alle Lebewesen identische DNS-Teile besitzen, könnten auch
alle Lebewesen miteinander Informationen austauschen. «Jeder Organismus
sendet Licht aus. Und Licht ist die geschickteste Weise, Informationen
zu übertragen. Es gibt nichts Besseres«, so Wissenschaftler Popp. |
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Als Beweis führt er einen spannenden Versuch an: Zwei Gläser mit
frischem Schweineblut werden nebeneinandergestellt. In das eine Glas
träufelt er einen Erreger, das Blut reagiert mit der Bildung von Antikörpern.
Soweit ist alles ganz normal. Doch dann kann man im Labor beobachten,
dass auch das Blut im zweiten Glas Antikörper produziert - obwohl keine
Erreger hinzugefügt wurden. Wie ist das möglich? Antwort: Das Blut in
den Gläsern hat Informationen ausgetauscht. Der Informationsträger ist
Licht!
Beweis: Wenn man eine lichtundurchlässige Wand zwischen die Gläser stellt,
wird die Information, Antikörper zu bilden, nicht übertragen. Nach Popps
Meinung müssen wir auf grund dieses Phänomens unsere Vorstellungen von
lebenden Organismen revidieren: «Wir glauben, dass Biophotonen - ähnlich
Lasern in der Nachrichtenübermittlung - zur Steuerung biochemischer
Prozesse dienen.» Für diese Ansicht spricht nach Meinung von Forscher
Popp vor allem die Qualität der Biophotonen-Strahlung: Das Licht aus
unseren Zellen strahle nicht chaotisch, sondern phasenstabil wie das
Licht eines Lasers. Es sei «kohärent» im Sinne des höchsten Ordnungszustands
von Lichtwellen. Dieses gleichmäßige Licht ist dadurch in der Lage,
sowohl selbst Ordnung zu bilden als auch Informationen zu übertragen.
Zudem stammen laut Popp rund 90 Prozent der Biophotonen von der DNS,
die für die genetische Information verantwortlich ist. Experimente,
die vor kurzem in Deutschland, Polen, Japan und China durchgeführt wurden,
lassen den Schluss zu, dass die veränderliche Spiralstruktur der DNS
die Fähigkeit besitzt, Licht nicht nur zu speichern, sondern auch wieder
abzugeben.
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Experiment mit Tomaten: Beide wurden mit weißem Licht bestrahlt und
ihre Reaktionen gemessen. Die linke Frucht reifte unter schlechten Bedingungen
und zeigt ein disharmonisches Farbspektrum. Die Tomate rechts reifte
bei optimalen Bedingungen. Ihre Farbe ist einheitlich grün und liegt
im obersten Bereich des Reifegrads. Sie ist voller Lebenskraft, die
der Mensch beim Essen zu sich nimmt.
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Die Erkenntnisse von Popp waren lange Zeit umstritten. Doch inzwischen
ist zumindest bewiesen, dass lebendige Zellen ein besonderes Licht produzieren.
So ist die Biophotonen-Messung in der Lage, die «ganzheitliche» Qualität
von Lebensmitteln zu testen. Man kann z.B. erkennen, ob ein Ei vom Öko-Huhn
stammt oder aus der Legebatterie. Und das, obwohl sich die biochemische
Zusammensetzung der Eier in nichts unterscheidet. Aber: Freiland-Eier
zeigen eine deutlich höhere Lichtspeicherfähigkeit als Eier aus Batteriehaltung
- enthalten also mehr «Lebensenergie«, die sie an den Menschen weitergeben
können, der das Ei verzehrt.
Der Zustand der Zellen wird jedoch nicht nur durch die Intensität der
Biophotonen-Strahlung deutlich, sondern vor allem durch deren Schwankungen.
So strahlen Tiefkühlwaren schwächer und unregelmäßiger als frische Nahrungsmittel;
das gleiche gilt für Hydrokultur-Tomaten im Vergleich zu Freilandexemplaren.
Der Einsatz von Pestiziden beeinflusst den «Licht»-Zustand der Nahrung
ebenfalls negativ. «Man könne dieses Licht auch Aura nennen«, sagt Forscher
Popp. So winzig die Biophotonen sein mögen, der Streit um ihren tatsächlichen
Einfluss kann unabsehbare Folgen haben: Wenn die Biophotonen die Organisation
von Leben tatsächlich sinnvoll steuern, dann steht die klassische Sichtweise
der Naturwissenschaft auf dem Spiel. Sie geht von einer zufälligen und
deshalb nicht zielgerichteten Wechselwirkung von Ursache und Wirkung
in allen Dingen und Lebewesen aus, legt die Welt des Darwinismus zugrunde,
in der jeder gegen alle kämpft und sogar jedes Gen seinen Vorteil gegenüber
den anderen zu erringen versucht. In dieser Vorstellung von der Natur
wäre jede Zusammenarbeit, wenn sie überhaupt stattfände, nur eine besonders
raffinierte Form von Selbstsucht.
Im Gegensatz dazu präsentiert die Biophotonen-Theorie ein zielgerichtetes
Modell. Ihr zufolge bedeutet die behauptete Kohärenz der Teilchen, dass
sie untereinander kommunizieren, um eine möglichst sinnvolle Kooperation
zu erreichen. Wenn also nach der Biophotonen-Theorie alle Materie belebt
und intelligent ist, dann erleben wir gerade, dass das uralte Konzept
einer umfassenden «Lebenskraft» wieder auflebt - ausgerechnet durch
die Erkenntnisse der Biophysik.
Und damit stellt sich die Jahrtausendealte Frage ganz neu: Gibt es hinter
den Phänomenen unserer äußeren Welt eine »geistige«, höhere Steuerung?
Am Kreuzungspunkt zwischen Körper und Geist könnten die Biophotonen
zu einem vermittelnden Zwischenglied werden: «Die besondere Leistung
der Biophotonen-Theorie besteht darin, eine Brücke zur Erkenntnis eines
geistig-seelischen Lichtes im Lebendigen auf der physischen Seite solide
zu verankern«, schreibt der Schweizer Therapeut und Privatgelehrte Marco
Bischof, Verfasser des Standardwerks über das »Licht in unseren Zellen«.
Die uralten Vorstellungen von der Lebenskraft erscheinen buchstäblich
im einem neuen Licht.
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